Vorlieben:
Seine Gefährtin, die Jagd, den Sternenhimmel, warme Felle, gebratenes Fleisch
Abneigungen:
Angst, Krieg, Trolle, Falschheit
Hintergrundgeschichte:
Leron wurde in der Zeit zwischen Rayeks Überfall und dem ersten Angriff der Trolle in der neuen Heimat geboren. Durch die harten Zeiten musste er viel entbehren und wuchs zu einem mürrischen und aufbrausenden Krieger heran. Er liebte es, Trolle zu erschlagen und kostete dies auch lange genug aus, mehr als einmal verfiel er dem Blutrausch. Auch bei der Jagd war er eher ruppig, ungeduldig und handelte manchmal sogar gegen den Anführer.Mit einer unbekannten Schnee-Elfe zeugte er eine Tochter, Sayra, der er jedoch nie ein Vater war oder sich für sie interessierte.
Zu den Zeiten von Zey kamen er und Ambra sich näher, die einst seine Wunden gepflegt und zu dieser Zeit bereits einen Sohn hatte. Auch wenn er sich über solch starken Gefühle wunderte, konnte er nicht leugnen dass er sich ihr zugeneigt fühlte. Durch ihre sanfte, weiche Art, die ihm anfänglich missfiel, veränderte auch er sein Wesen mit der Zeit und wurde ruhiger, gutmütiger. Er lernte Geduld zu haben und merkte mit der Zeit, wie sehr ihm das Töten missfiel und es bisher nur als Ausgleich für seine Unzufriedenheit gedient hatte.
So entschied er sich, als Ambras Sohn den Stamm verliess, mit ihm und Ambra zu gehen, da er den Kampf nicht mehr so liebte wie früher. Und weil ihm Zeys Plan zuwider war. Er ist noch immer ein guter Krieger und ein sehr guter Jäger, kann sein Talent aber besser einsetzen als früher und von seiner Erfahrung profitieren. Er hat gelernt, sich unterzuordnen und akzeptiert Yennin als erste Jägerin. Seine Tochter zog mit Zey und so hatten die beiden nie die Chance gehabt, sich wirklich kennenzulernen. Seit er einen tieferen Einblick in die Mutter-Sohn Beziehung seiner Gefährtin hatte, bedauerte er diesen Zustand und hofft, ihr eines Tages wieder begegnen zu können. Für die Sterne begann er sich zu interessieren, als sie auf der langen Wanderschaft auf die Himmelsrichtungen achten mussten. So lernte er nicht nur, zu lieben und sich zu beherrschen, sondernmit Hilfe von Volahn auch das Funkeln am Himmel zu deuten.
Charakter:
Noch immer ist Leron ein etwas aufbrausender Elf, mit wenig Geschick für gewählte Worte. Er sagt ohne Rücksicht auf andere seine Meinung, ist hart und kalt, kann sich aber auch zurückhalten und still den Befehlen folgen. Er weiss, wann dies angebracht ist. Bei der Jagd und im Stammesleben ist auf ihn vollsten Verlass und er ist trotz seiner manchmal ruppigen, kühlen Art loyal. Er sucht den Streit nicht, hat aber auch keine Scheu davor.
Nur bei Ambra nimmt er sich zusammen, hört auf sie und ist mit ihr so sanft, wie er sein kann. Er hat sogar Angst sie zu verlieren, würde dies aber nie zeigen oder zugeben. Denn in jeder noch so harten Schale, steckt ein weicher Kern. |