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Szorn
Allgemeines
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Name:
Szorn
Geschlecht:
männlich
Alter:
1103
Position im Stamm:
Krieger, Waffenmeister (Waffenbau und Waffentraining)
Blutart:
Reinblütig
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Beziehungen
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Eltern: Vater Dargen (beim alten Stamm geblieben), Mutter Noriv (bei seiner Geburt gestorben)
Geschwister: sicher einige Halbgeschwister
Gefährtin: keine
Kinder: Ihm wurde noch kein Nachwuchs vorgestellt, aber es könnte sein, dass im alten Stamm Zöglinge von ihm waren.
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Aussehen
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Haare:
Dunkelblaue Haare, die ihm bis weit über die Schultern fallen und meistens in einem wirren Zopf verflochten sind.
Augen:
Eisblau
Aussehen:
Szorn hat eine hochgewachsene Statur, recht breite Schultern und sieht gut durchtrainiert aus. Sein Gesicht wirkt hart und kalt, durch die schmalen Augen, die immer gefährlich glitzern und den dünnen Lippen, die sich wohl noch nie zu einem Lächeln verzogen haben. Szorn wirkt sehr einschüchternd, allein durch seine Statur und durch seine sehr tiefe, kräftige Donnerstimme.
Besondere Merkmale:
Szorn hat keinerlei Narben, was insofern eine Besonderheit ist, da er schon sehr viele Kämpfe hinter sich gebracht hat.
Kleidung:
Szorn trägt schwarze feste Lederhosen, dazu ein enganliegendes schwarzes Hemd. Darüber trägt er einen bis zum Boden fallenden Mantel mit langen Ärmeln und sehr langer Kapuze aus dunkelgrauem, sehr dünn gegerbten Kaninchenfellen. Darüber einen Überwurf mit Stehkragen, statt Ärmel hat der Überwurf weite Löcher (wie bei nem Höllenfensterkleid), vorn und hinten geht der Überwurf in schmale Lendenschurze über (vorne kürzer als hinten). Der Überwurf ist von außen aus einem sehr strapazierfähigen schwarzen Stoff und von innen ist ein blauer Stoff gegen genäht. Alle Ränder des Überwurfs sind mit weißen Fell besetzt.
Sollte es sehr kalt werden, kommen ein grauer breiter Fellkragen, Lederhandschuhe und Fellstulpen für die Beine hinzu. Entweder Lederschuhe oder gefütterte Winterstiefel. Breiter Gürtel um die Hüften über der Kleidung.
Schmuck und Besitz:
Noch keinen, da er bisher nur klappernden Tand gefunden hatte.
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Fähigkeiten
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Magische Fähigkeiten:
Eisformen (allerdings bisher nur darauf beschränkt, dass Szorn eiskalte Hände jemanden auflegen kann, sich an der berührten Stelle Raureif und ein wenig Eis bildet und einem eben extrem kalt wird an dieser Stelle. Die eigenen Hände werden bei Magieanwendung mit einer Eisschicht überzogen.)
Sonstige Fähigkeiten:
Zu Szorn Stärken zählen das Aufspüren von Beute (in mehrerlei Hinsicht), er ist besonders gut im Kampf, weil er sehr ausdauernd und wendig ist und hinter seine Schläge enorme Kraft legen kann. Einschüchtern durch sein rabiates Auftreten.
Er hat scharfe Auge, die ihm sehr hilfreich auf der Jagd oder als Wache sind. Szorn beschäftigt sich hingebungsvoll mit dem Waffenbau.
Weniger bis gar nicht liegen ihm Arbeiten, die Ruhe und Geduld erfordern, z.B. Fischen, oder die handwerkliches Geschick erfordern, mal abgesehen vom Waffenbau. Sehr ungeschickt stellt sich Szorn beim Reiten an. Obwohl ein Kampf vom Rentier aus noch eine Erweiterung seiner Kampfkünste wäre, schafft er es einfach nicht, sich auf dem Rücken der Tiere zu halten. Sie werden so verdammt unruhig. Vielleicht wegen der Waffen oder den sehr kalten Händen. Deshalb nutzt Szorn dann eher seine eigenen Beine, wodurch er zu so einer leistungsfähigen Ausdauer kam. Da er ein recht praktisch denkender Elf ist, kommen für ihn die ‚typischen Frauenarbeiten’, wie Gerben, Schneidern, Töpfern usw., ebenso wenig in Frage.
Waffen:
Seine Kleidung ist so gearbeitet, dass er ein halbes Waffenarsenal mit sich rumschleppen kann, ohne dass jemand auch nur eine Klinge davon sehen kann. Im Überwurf sind im Brustbereich viele kleine Taschen eingenäht, in denen kleine dünne Wurfmesser stecken, deren Knaufe wie Knöpfe auf der Kleidung herausschauen. In den Stiefeln steckt grundsätzlich ein Dolch. Im Gürtel sind ebenso kleine Taschen, in denen verschiedene Steine oder Metallkugeln verborgen sind. Die Schleuder dazu hängt am Gürtel und sieht wie eine Verzierung aus. Das einzige, was er offensichtlich trägt, sind zwei Kurzschwerter, die er über Kreuz am Rücken trägt und die von unten gezogen werden.
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Persönlichkeit
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Vorlieben:
Kampf, in jemanden das Interesse für Kampf zu wecken, Geschichten und gutes Essen, einsame Erkundungsmärsche oder Wachschichten. Waffen. Und insgeheim Trolle.
Abneigungen:
Untätigkeit, zerbrochene Waffen, zu wenig Gegner, Feigheit, Hackordnung im Stamm missachten, Kinder
Hintergrundgeschichte:
Szorn war mit blutigen Kämpfen aufgewachsen. Schnell hatte er in jungen Jahren lernen müssen, dass er dennoch angegriffen wurde, auch wenn er nicht aktiv mitkämpfte und gar keine Waffe hatte. Mit sehr viel Einsatz, kalt berechnenden Ehrgeiz und Kraft erlernte Szorn alle möglichen Wege, sich Ärger vom Hals auf endgültige Weise zu schaffen. Sein Herz schlug nur noch für den Kampf. Bald schon konnte ihm keiner mehr etwas aus dem Stamm beibringen, so dass er sich Kämpfe mit den Trollen regelrecht suchen musste während einer Schlacht, um sich etwas von denen abzuschauen oder eigene Techniken auszuprobieren.
Seinen Posten als Ausbilder für die Kämpfer genoss er mit jeder Faser seines Daseins. Beinahe waren ihm die Gründe egal, wofür zum Kampf gerufen wurde. Hauptsache er stand in der ersten Reihe.
Den Streit zwischen Zey und Juin hatte er anfänglich nicht mitbekommen oder in seiner Arroganz ignoriert. Erst als die Kunde herumkam, dass Juin den Stamm mit ein paar anderen Schnee-Elfen verlassen würde, realisierte er das Geschehene. Maßlos irritiert war Szorn davon gewesen, da auch er gefragt wurde, ob er Zey weiterhin folgte oder Juin. An ihn war Siras Vater herangetreten und pflanzte ihm ein paar recht unangenehme Gedanken ein. Niemand ging mit Juin, der ein wirklicher Krieger war, da sie alle eigentlich dem Kampf entfliehen wollten. Wie lange würden sie in einer feindlichen Welt wohl überleben? Widerwillig, schon allein weil Szorn wenig bis gar nichts von Sira und deren Humor hielt, stimmte er dem zu und raffte eiligst seinen Besitz zusammen, bepackte ein Rentier und verließ mit Juin und den anderen den Stamm, den sich Zey untergeordnet hatte.
Bis heute weiß Szorn nicht genau zu sagen, ob das ein Fehler war. Denn im Gegensatz zu den meisten anderen mochte er den Kampf. Jedes Mal, wenn die Zweifel zu laut wurden, sucht er regelrecht Streit, den er meistens mit Sira, da diese eigentlich der Grund seines Hierseins war, austrägt oder jedem anderen der ihm vor die Klinge kommt. Szorn hat nie davon erzählt, jedem mag es ein Rätzel sein, warum er Juin gefolgt war und jeden, der ihn danach fragt, sollte um sein Leben zittern. Aber aus dieser Bitte ist tief in Szorn ein Bedürfnis entstanden, diesen Teil des Stammes mit allem, was er hat und aufbieten kann, zu schützen.
Um dieses Bedürfnis umzusetzen, sah Szorn auch in einigen Bereichen über Störendes einfach hinweg. So kam es, dass er gar Akosh als Schüler akzeptierte. Viel zu jung, aber fähig. Letzteres würde er ihm nie sagen. Allerdings musste sich Szorn doch arg an das Verhalten des Jungen gewöhnen und ihm regelrecht den Respekt einprügeln. Aber irgendwie funktionierte es, zumal der Junge auch einige Eigenschaften seines Lehrers übernommen hatte, besonders wenn der sich gegenüber den anderen Jugendlichen aufspielte. Erfrischend. Somit wurde Akosh zu seinem bevorzugten Schüler. Szorn sorgte aber dennoch dafür, dass kein anderer Lernwillige zu kurz kam.
Charakter:
Szorn ist vor allem erstmal eins: sehr präsent. Er zieht sich selten vollkommen zurück, hat einen finster eisigen Ausdruck, hat überall seine wachsamen Augen. Dabei ist er meistens aber recht schweigsam.
Szorns Reitzschwelle ist recht niedrig, so dass er oft schnell zornig und wütend wird. In solchen Fällen kann man dessen tiefe Stimme, die auch mal genauso laut wie Donner werden kann, hören, bevor man ihn überhaupt sehen kann. Gefährlich allerdings wird es, wenn seine Stimme klirrendem Eis ähnelt. Da er wenige Worte nutzt und auch kein Talent für blumige Reden hat, sind seine Worte scharf und direkt wie ein Schwert.
Juin, als Anführer, unterstütz er, wo er kann und achtet sehr darauf, dass die Hackordnung im Stamm eingehalten wird. Hin und wieder geht es soweit, sollten dem Anführer mal die passenden Worte fehlen, um jemanden in die Schranken zu verweisen, dass Szorn diesen Part übernimmt.
Er geht wenig zimperlich mit den ihm anvertrauten Schülern um. Die sollen schließlich ordentlich Kämpfen lernen.
Szorn gehört weniger zu den nachdenklichen oder sehr gefühlsbetonten Elfen. Das einzige, wo er Begeisterung zeigen kann, ist jemanden etwas über Waffen zu erzählen, ihm neue Kampftaktiken zeigen oder über Kämpfe schlechthin. Ansonsten scheint Szorn keinerlei Gefühlsregungen zu kennen. Eisig und abweisend reagiert er, wenn jemand ihm gegenüber gefühlsduselig wird. Grauenhaft. Und mehr als seine Begeisterung für den Kampf und Waffen, kennt niemand etwas genaueres über Szorn und wie es in ihm aussieht.
Szorn mag genauso wenig die Magie, wie die meisten hier im Stamm. Allerdings ist ihm seine angeborene Fähigkeit doch recht nützlich im Kampf und nimmt diese Last deswegen auch in Kauf. Ein Senden kommt nie von ihm, da er diese Art der Unterhaltung verlogen findet, obwohl keine Lüge im Senden stecken kann. Es geht in diesem Punkt einfach um die ‚Zuhörer’. Wenn er mitbekommt, dass jemand geschlossen sendet, zieht dieser Szorns Verachtung auf sich.
Szorn mag absolut keine kleinen Kinder. Erst wenn die fähig sind, ein Schwert irgendwie zu halten, dann kann er mit denen was anfangen.
Feingefühl gehört nicht in Szorns Leben, zuweilen gibt er sich sehr arrogant, was losgeht bei der strikten Teilung von Arbeiten für Männer und Frauen. |
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