Tyen

Allgemeines


Name:

Tyen

Geschlecht:
männlich

Alter:
310 Jahre

Position im Stamm:
Viehhüter, Kundschafter

Blutart:
reinblütig

Beziehungen


Eltern: Mutter Sadri (tot), Vater Ekwyl (zurückgeblieben)

Geschwister: Schwester Yurkin (zurückgeblieben)

Gefährte: keinen

Kinder: keine

Aussehen


Haare:

Er hat pechschwarzes dichtes Haar. Er trägt es kurz, doch bedecken seine Haare oft sein Gesicht, oder verdecken seine Augen.

Augen:
Graublaue. Sie sind recht groß und oval.

Aussehen:
Tyen ist von schmaler Gestalt und er ist nicht besonders groß. Sein Gesicht ist relativ schmal, nicht besonders markant, eher fein, jedoch nicht feminin. Das einzig wirklich markante sind seine dichten Augenbrauen.

Besondere Merkmale:
Einige größere und kleinere Narben auf dem Oberkörper und den Armen. Die meisten stammen vom Training mit seinem Vater, einige jedoch aus dem Kampf mit den Trollen.

Kleidung:
Winter: Einen weißen weichen Fellpullover, und graue Hosen. Darüber ein Wams aus schwarzen Leder mit abnehmbarer, gefütterter Kapuze. Um die Hüften einen breiten Ledergürtel. Um die Unterschenkel hat er Felle gewickelt, die wiederum mit Lederbändern umwickelt sind. Darüber zieht er schwarze Lederstiefel.
An wärmeren Tagen: Wenn das Wetter es zulässt, dann tauscht er den Pullover gegen ein graues langärmliges Hemd mit Kaputze. Die Kapuze an seinem Wams nimmt er ab. Ebenfalls nimmt er die Felle um die Beine ab.

Schmuck und Besitz:
An Schmuck trägt er nichts. Er besitzt ein Schild aus der Schmiede Zwei-Schneids, doch das dazugehörige Schwert überreichte er beim Abschied seinem Vater. Ebenfalls hat er fünf etwa kieselgroße, schwarze Steine von Volahn zum „üben“ erhalten.
Diese zeigt er für gewöhnlich nicht.

Fähigkeiten


Magische Fähigkeiten:

senden, Levitation (sowohl Gegenstände als auch sich selbst) er hat starkes magisches Potential, versucht es jedoch geheim zu halten.

Sonstige Fähigkeiten:
Er kann gut mit Tieren umgehen, ist gut Fährten lesen, kann Tierstimmen imitieren. Seine Bewegungen wirken sehr geschmeidig, trotzdem ist er als Kämpfer eine Katastrophe.

Waffen:
Ein kleiner Dolch und das Schild aus Eisen.

Persönlichkeit


Vorlieben:

Tiere, Ruhe, Schnee, seinen Mentor, seine Energie zu spüren und das Gefühl es vor einem Elf nicht verbergen zu müssen.

Abneigungen:
Durch seinen Mentor lernte er die Intoleranz gegen seine Fähigkeiten zu verachten, Kampf, sein eigenes Ungeschick, Training, Seine Familie.

Hintergrund:
Tyen wurde als erster Sohn von Ekwyl und Sadri geboren. Sein Vater hoffte auf einen guten Krieger, hatte er doch schon eine recht wehrhafte und kriegerische Tochter. Doch Tyen sollte seinen Vater in dieser Hinsicht bitterlich enttäuschen. Im Gegensatz zu seiner nur wenig älteren Schwester hatte er kein besonderes Talent für den Kampf. Er kam nicht mit den Waffen zurecht und stellte sich einfach gesagt dumm an.
Seine Schwester nahm dies gerne als Anlass ihn aufzuziehen, ebenso wie die meisten anderen wehrhaften Krieger seines Alters. Tyen schämte sich und ärgerte sich über sein Unvermögen, seine Nutzlosigkeit. Ebenso wie sein Vater, der viel Zeit darauf vergeudete ihn zu trimmen wo immer es ging. Er war der Überzeugung das er seinen Sohn schon zum Krieger machen würde und wenn er es ihm einprügeln musste. Die Trainingstunden mit dem Vater und der Schwester waren fast so hart wie der Krieg selbst.
Tyen wuchs heran, wurde still und verschlossen. Er genoss nicht gerade ein hohes Ansehen bei seinen Leuten. Nur eine, so schien es ihm zumindest, war anders. Rika. Sie war nur wenig älter als er und gehörte zu jenen die ihn nicht aufzogen, ihn sogar ab und an in Schutz nahm, wenn es zu arg herging. Er fühlte sich wohl in ihrer Nähe. Sie kamen nicht oft dazu sich zu unterhalten, doch wenn dann fühlte sich Tyen etwas besser. Doch Rika erlitt einen schweren Verlust. Ihre Mutter wurde getötet und Rika veränderte sich. Sie wurde lethargisch und verschlossen. Tyen kam nicht mehr an sie heran, so zog er sich zurück und wurde noch etwas verbitterter.
Zu dieser Zeit wurde Volahn auf ihn aufmerksam. Er spürte tief in dem jungen Elf eine Gabe jenseits des Krieges. Zunächst war Volahn Tyen suspekt. Er weigerte sich ihm zuzuhören, weigerte sich ihn an sich heranzulassen. Tyen hatte seine Fähigkeiten schon lange entdeckt und verachtete sich nur noch mehr dafür. Er fürchtete endgültig auch den letzten Respekt der anderen zu verlieren. Nicht einmal Rika hatte er davon erzählt. Es kostete Volahn viel mühe und Jahre der Bemühung, nur nach und nach fasste Tyen vertrauen.
Schließlich jedoch erreichte der alte Elf Tyen. Im Geheimen wies er ihn in seine Fähigkeiten ein, lehrte ihn, gab ihm die Möglichkeit sich damit zurechtzufinden, es zu lieben was er da hatte. Das Vertrauen wuchs und bald machte es Tyen nichts
mehr mit Volahn gesehen zu werden.
Tyen hasste das Leben im Krieg, obwohl er immer mitging. Er hasste den Kampf. Er lernte Zey und den Krieg zu verachten.
Was Volahn ihm erzählte ergab einen Sinn. Es musste etwas höhere, besseres geben als das ständige Gemetzel auf dem Schlachtfeld. Er bewunderte Volahns Strategien und Listen im Kampf.
Die Kämpfe mit den Trollen überlebte Tyen nur mit Müh und Not, meistens durch Hilfe, oder dadurch das Volahn ihn lehrte
wie er sich geschickt einigen Situationen entziehen konnte.
Als Zey aufrief ins Sonnendorf zu gehen um dort zu kämpfen, wollte sein Vater das er mitkam. Tyen bewunderte Juins Mut sich offen gegen den Anführer zu stellen. Als Zey ihn verbannte, fasste auch Tyen den Mut und lehnte es ab mit seinem Vater zu gehen. Ekwyl war sichtlich erschüttert, zornig und wütend. Er befahl es seinem Sohn, doch dieser bekam Unterstützung von Volahn, der ihm schlicht die Hand auf die Schulter legte, als Tyen zu wanken begann. Dank dieser einfachen Geste gelang es Tyen sich von seiner Familie zu lösen. Er überreichte seinem Vater das Schwert das er trug und erklärte ihm, das sein Leben nichts für ihn war.
Inmitten von Elfen, die den Krieg ebenfalls ablehnten, wurde Tyen etwas sicherer. Er taute auf, knüpfte vorsichtige Kontakte. Rika taute wieder auf und Tyen und sie näherten sich wieder an. Ein Gefühl wuchs in ihm, tiefe Zuneigung, doch war Rika stets in der Nähe von Juin und wurde schließlich seine Gefährtin. Ein funke Neid wurde in Tyens Herz geboren. Doch bisher merkt er selbst kaum was in ihm vorgeht.

Charakter:
Tyen ist selbstbewusster und offener geworden, nachdem sich der Stamm von Zey getrennt hatten. Er wirkt fröhlicher, doch trotzdem spürt man eine gewisse Distanz, die er immer um sich aufbaut. Richtig frei fühlt er sich nur in Volahns Nähe, da er sich hier nicht verstecken muss.
Mit Jagd und Kampf kann man ihn immer noch nicht locken, denn wie gehabt hat er keinerlei Talent eine Waffe zu führen.
Innerlich tobt in Tyen ein wahrer Sturm aus Angst vor Ablehnung, Neid und dem Wunsch sich gehen lassen zu können. Eigentlich ist er stolz auf seine Kräfte und es grämt ihn sie nicht offen zeigen zu können.

Back